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Bonsai

Minibaum

Mit dem Begriff Bonsai wird eine alte und traditionell fernöstliche Art der Gartenkunst umschrieben, bei welcher Sträucher und Bäume in kleinen Gefäßen zur Wuchsbegrenzung gezogen und mittels ästhetischer Maßnamen geformt werden.

Der Bonsai Baum hat in den fernöstlichen Ländern, vor allem in China und Japan eine sehr lange Tradition und ist die Kunst des Bonsais eng mit religiösen Kulturen wie der der Sabi oder aber Zen Kulturen verknüpft. Entgegen der eigentlichen Bedeutung des Wortes Bonsai, wird in westlichen Bereichen der Welt, allem voran Europa jedoch mit diesem Überbegriff grundsätzlich ein sogenannter Bonsaibaum, also das mittels Bonsai gefertigte Endprodukt, umschrieben. Ebenso werden vor allem in Europa nicht nur die traditionell für die Bonsaikunst genutzten Baumarten wie Kiefern, Wacholder, Ahorne oder asiatische Ulmenarten verwendet, sondern gibt es in Europa durchaus auch Bonsaibäume, die aus heimischen Baumarten wie zum Beispiel dem Apfelbaum gefertigt werden.
Doch egal ob traditionelle oder aber moderne Baumarten verwendet werden, die Bonsaikunst ist in jedem Fall die gleiche. Der Baumsprössling wird in einem kleinen Gefäß gepflanzt und schon im ersten Jahr seines Wachstums maßgeblich in seiner Form beeinflusst. Mittels gezielter Rückschnitte oder aber durch Drahtgeflechte erzwungener Änderungen de Wachstums wird letztlich die gewünschte Form des Bonsais geformt und ist die Bonsai Kunst somit eine, die über viele Jahre hinweg beständige Arbeit abverlangt um letztlich das gewünschte Ergebnis zu erzielen.