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Dickmaulrüssler

Dickmaulrüssler im Garten

Sie sind nachtaktiv, verfressen, nicht wählerisch und leider auch sehr hartnäckig – die Rede ist von Dickmaulrüsslern. Die kleinen Käfer und vor allem die Larven der Käfer können jeden Hobbygärtner zur Verzweiflung bringen, aber es gibt ein sehr einfaches, umweltfreundliches und effektives Mittel gegen die Schädlinge.

Wenn die Blätter von Zierpflanzen eine halbmondförmige Ausbuchtung haben, dann ist das ein Zeichen dafür, dass Dickmaulrüssler die Pflanze angefressen haben. Die erwachsenen Käfer sind aber nicht das Hauptproblem, viel schlimmer sind die Larven der Käfer, denn die fressen an der Wurzel und können so innerhalb von kürzester Zeit die Pflanze komplett vernichten. Dickmaulrüssler sind Allesfresser, die von der Erdbeere über die Clematis und den Rhododendron bis hin zum Buchsbaum und zum Kirschlorbeer alles verputzen.

Das Weibchen des Käfers legt bis zu 800 Eier ab, die nach dem Schlüpfen im Inneren der Pflanze verschwinden und sich dort über die Wurzeln hermachen. Wer wissen will, ob die Pflanzen wirklich vom Dickmaulrüssler befallen sind, muss in der Dunkelheit mit der Taschenlampe die Blätter absuchen. Sind die Käfer da, sollte man Töpfe mit Holzwolle unter die Pflanzen stellen, in die die Käfer am Tag kriechen und dann eingesammelt werden können.