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Drahtwürmer

Drahtwurm im Garten

Sie sind gelblich-weiß, haben einen braunen Kopf und sechs winzige Füßchen – die Drahtwürmer. Die Larven des Saatschnellkäfers können eine richtige Plage werden und die frischen jungen Saaten komplett vernichten, wenn man sie nicht energisch genug bekämpft.

Wenn der eben noch frische Salat die Blätter hängen lässt und vor sich hin welkt oder die Kartoffeln nur noch schrumpelig sind, dann ist das in den meisten Fällen die Arbeit des Drahtwurms. Die Saatschnellkäferweibchen legen ihre Eier in der Erde ab und wenn die kleinen Drahtwürmer geschlüpft sind, die übrigens bis zu fünf Zentimeter lang werden können, dann machen sie sich schnell ans Werk.

Mit einem normalen Schädlingsbekämpfungsmittel kann man den Würmern nicht beikommen, denn sie leben unter der Erde. Das Pflanzen von Senf oder auch Meerrettichstauden kann dabei helfen, die Drahtwürmer fernzuhalten und auch eine Möhre oder Kartoffel als Köder kann hilfreich sein. Wenn die Drahtwürmer aber in Massen auftreten, dann sollte man im Herbst rund um die Beete einen schmalen Graben ausheben und diesen mit Stallmist füllen. Im Frühling kann man dann die Drahtwürmer aus dem Mist suchen, in einen Eimer geben und mit kochendem Wasser übergießen.