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Haselnussbohrer

Haselnussschädling

Der Haselnussbohrer macht seinem Namen alle Ehre, denn wenn man eine Haselnusshecke im Garten hat, die vielleicht auch noch Früchte trägt, dann sollte man auf Löcher in den Nüssen achten. Sind diese Löcher vorhanden, dann war garantiert schon der Haselnussbohrer unterwegs.

Die Larven der Haselnussbohrer überwintern im Boden und verpuppen sich im Frühjahr.

Wenn die kleinen Käfer im Sommer ausgewachsen sind, dann bohren die Weibchen ein kleines Loch in die Schale der Haselnüsse und legen dort ihre Eier hinein. Wenn man im Herbst noch Haselnüsse ernten will, dann muss man im Sommer schon jede einzelne Nuss kontrollieren, denn die Löcher, die die weiblichen Tiere gebohrt haben, wachsen schnell wieder zu. In der Haselnuss schlüpfen dann die Larven aus den Eiern und da sie großen Appetit haben, fressen sie die Nüsse auf, bohren wieder ein Loch in Schale und klettern am Strauch entlang wieder auf den Boden, verpuppen sich dort und das Ganze beginnt wieder von vorn.

Wer also im Herbst die Nüsse erntet, sie mit dem Nussknacker öffnet und dann nur noch die leere Schale in der Hand hat, der hatte Besuch von einem Haselnussbohrer. Um die Insekten wieder los zu werden, sollte man im Frühjahr die Haselnusshecke schütteln.