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Narzisse

Narzisse im Garten

Die auch als Narciussus bekannte Narzisse ist eine jener Pflanzen, die zur Familie der Amaryllisgewächsen zählt und oftmals auch als Osterglockebezeichnet wird. Ursprünglich im Südwesten Europas und Nordwestafrika beheimatet gibt es nur wenige Narzissenarten, die auch in Küstengebieten oder aber im Bereich des östlichen Mittemeers vorkommen.

Bekannt und sicherlich auch gleichermaßen beliebt wurde die Narzisse in der mitteleuropäischen Gartenkunst gemeinsam mit der Tulpe wie auch der Hyazinthe in den Jahren 1560 bis 1620, als diese drei Pflanzenarten in die Gartenkultur Mitteleuropas Einzug halten, um diese maßgeblich zu beeinflussen und zu verändern. In der heutigen Zeit gib es über 24000 verschiedene Kulturformen der Narzisse und gehört die Narzisse somit zu jenen Pflanzen, die im Spätwinter wie auch Frühjahr die wichtigsten und beständigsten Bestandteile des weltweiten Blumenhandels ausmachen.

Neben ihrer besonderen Bedeutung im Bereich der Gartenkunst wie auch des Blumenhandels, erfreute die Narzisse sich über viele Jahrhunderte hinweg auch einer gewissen Bedeutung im Bereich der natürlichen Heilpflanzen. Da die Narzisse jedoch auch als Giftpflanze anzusehen ist, wird sie in der heutigen Zeit nur bedingt in der Volksheilkunde zur Behandlung von Hauterkrankungen oder aber Keuchhusten eingesetzt.