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Oleander

Roter Oleander

Der Oleander, welcher in der Fachsprache der Botanik Nerium oleander genannt wird und auch als Rosenlorbeer bekannt ist, zählt zu den sogenannten Hundsgeiftgewächsen und stellt somit eine giftige Pflanzengattung dar. Grundsätzlich sind alle Pflanzenbestandteile des Oleanders als giftig anzusehen und kann das im Oleander herzwirksame Glykosid Oleandrin zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Krämpfen führen. In seiner Wirkungsweise kann das Gift des Oleanders durchaus mit dem Gift anderer Pflanzen, wie zum Beispiel dem des roten Fingerhutes verglichen oder sogar gleichgesetzt werden.

Ursprünglich in Teilen Südspaniens und Marokkos kultiviert sind die giftigen Eigenschaften des Oleanders schon seit je her bekannt und verbreitete sich der Oleander als reine Zier- und Gartenpflanze von Südspanien und Marokko ausgehend, über das Mittelmeergebiet, den nahen und Mittleren Osten bis hin nach Indien und China. In der heutigen Zeit stellt der Oleander eine mehr als beliebt Form der Zierpflanzen dar und ist auch das Risiko, welches durch das Glykosid Oleandrin besteht, ein relativ Geringes. Denn selbst im Falle eines direkten Kontaktes bei der Gartenarbeit zum Beispiel durch offene Wunden würde gesunde Betroffene im schlimmsten Falle lediglich eine leichte Übelkeit verspüren.

So ist der Oleander heute eine beliebte und vor allem nur bedingt gefährliche Zierpflanze, welche bei guter Wässerung und Düngung, vor allem in den warmen Jahreszeiten mit seiner Farbenpracht zu begeistern weiß.