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Pflaumenwickler

befallene Pflaume

Pflaumenbäume kann man in vielen Gärten finden und jeder Gärtner, der gerne einen gesunden Pflaumenbaum haben will, der sollte ein Auge auf die Früchte haben, denn der Pflaumenwickler mag Pflaumen sehr und kann eine ganze Ernte vernichten, wenn man nicht aufpasst.

Der Pflaumenwickler hat aber sein Herz nicht nur an Pflaumen verloren, sondern mag auch Zwetschgen, Mirabellen und Renekloden. Innerhalb von zwei Generationen kann der kleine Pflaumenwickler, der zur Familie der Falter gehört, dafür sorgen, dass ein Baum keine Früchte mehr trägt und er geht dabei genauso gezielt vor wie sein Verwandter, der Apfelwickler.

Zunächst überwintert er als Larve gut getarnt am Stamm eines Pflaumenbaums oder auch auf der Erde. Nach einer sehr kurzen Puppenruhe im Frühjahr schlüpft schließlich der Falter und legt seine Eier auf den Blättern des Pflaumenbaums ab. Wenn die Larven schlüpfen, dann bohren sie sich in die noch sehr jungen Früchte und höhlen sie von innen komplett aus. Die Pflaumen verfärben sich bläulich und fallen schließlich ab. Sind die Larven ausgewachsen, dann verpuppen sie sich und die neuen Falter, die dann im Sommer schlüpfen, greifen die reifen Pflaumen an und zerstören sie. Helfen kann nur eine sogenannte Pheromonfalle.