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Rosengallwespen

Befallene Rose

Wilde Rosen sind nicht nur sehr schön anzusehen, sie duften meist auch betörend. Normalerweise blühen sie prächtig in allen Farben, wenn man aber die Blüten der Wildrosen nicht mehr sehen kann, weil ein schwammartiger Belag die Rosen befallen hat, dann kann man sicher sein, dass diese Rosen von einer Rosengallwespe besucht worden sind.

Rosengallwespen gehören zur Familie der Hautflügler, sie sind rötlich-braun und werden in der Regel zwischen vier und sechs Millimeter groß. Bei den Rosengallwespen werden kaum Männchen, sondern fast nur Weibchen geboren, die sich durch die sogenannte Jungfernzeugung fortpflanzen. Die Weibchen der Rosengallwespe legen ihre Eier in den Blüten der Wildrosen ab und wenn die Larven geschlüpft sind, kann bilden sie in der Rose eine Art Kammersystem aus vier kleinen Kammern.

Am Ende des Sommers verpuppen sich die Larven und bohren sich dann in den Stamm der Rose, der schließlich vollkommen vertrocknet. Außen an der Rose bildet sich ein moosartiger Schwamm, der auch Schlagapfel genannt wird. Haben die Rosengallwespen einen Rosenstrauch zerstört, dann überwintern sie in der Erde und im Frühling beginnt der Prozess von Neuem.

Auch wenn es sich um Wespen handelt, für den Menschen sich die Rosengallwespen nicht gefährlich.