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Rosentriebbohrer

Schädling im Garten

Die Rose wird nicht umsonst die Königin der Blumen genannt, denn Rosen veredeln mit ihrer vielfältigen Pracht und ihrem Duft jeden Garten. Viele Hobbygärtner pflanzen Rosenstöcke und machen damit ihren Garten zu einer blühenden Oase. Aber die Pracht kann nur von kurzer Dauer sein, wenn sich der Rosentriebbohrer in den Rosenstöcken eingenistet hat.

Der Rosentriebbohrer gehört zur Familie der Blattwespen und ist besonders im Frühjahr aktiv, wenn die ersten Rosen im Garten Knospen haben. Wie bei vielen anderen Schädlingen, so ist auch beim Rosentriebbohrer die Larve der Übeltäter. Das nur zwölf Millimeter große Insekt mit dem markanten weiß-gelb-rosa Körper und dem braunen Kopf macht seinem Namen alle Ehre und bohrt sich in die Spitzen der noch jungen Rosentriebe und höhlt die Blumen schließlich aus. Die Triebe gehen ein und fallen ab.

Unterschieden werden die Rosentriebbohrer in auf- und absteigende Typen, von denen der absteigende Typ der weitaus gefährlichere ist. Es nützt sehr wenig mit einem Rosenschutzmittel gegen den Rosentriebbohrer vorzugehen.

Normalerweise hat man einen größeren Erfolg, wenn man die befallenen Triebe einfach abschneidet. Bei einem großen Befall durch den Rosentriebbohrer muss man damit rechnen, dass es in einem Jahr gar keine Rosen gibt.