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Schnecken

Schnecke im Garten

Schnecken gehören zum Stamm der Weichtiere. Während Schnecken im heimischen Aquarium gern gesehene Gäste sind, ist ihre Gegenwart im Garten oftmals nicht erwünscht. Warum? Schnecken ernähren sich überwiegend von Pflanzen– und Aasresten. In einem Aquarium fressen Schnecken mit Vorliebe die ungeliebten Algen und halten so das Wasser sauber. Im Garten fallen ihnen in den meisten Fällen das angebaute Gemüse oder die Blätter der Blumen zum Opfer.

Jeder Hobbygärtner kann vom Kampf gegen die Schnecken ein Lied singen.

Dabei muss es nicht immer gleich die chemische Keule sein, um die Schnecken-Plage im Garten in den Griff zu bekommen. So gibt es beispielsweise Schneckenzäune, welche die Schnecken daran hindern, den Gartenpflanzen zu nahe zu kommen. Schneckenzäune halten die Schnecken vom Gemüse fern und dienen gleichzeitig als optische Grenze im Garten. Zudem gibt es mittlerweile Gartenpflanzen, die von Schnecken gemieden werden. Gegen Schnecken resistente Samen gibt es in jedem Gartenfachmarkt.

Eine weitere Möglichkeit, der Schneckenplage im heimischen Garten Herr zu werden, ist die Garten-Beete in sonniger Lage zu platzieren. Das hat zwar den Nachteil, dass die Gartenpflanzen mehr Wasser benötigen, hält aber die Schnecken fern. Auch kann es Sinn machen, den Lebensraum für natürliche Feinde der Schnecken zu begünstigen. Zu den Feinden von Schnecken gehören Igel, Maulwürfe oder auch Frösche. So kann zum Beispiel die Anlage eines Gartenteichs, das Aufkommen von Fröschen erhöhen und so im Umkehrschluss das Schnecken-Gewicht reduzieren.