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Sitkafichtenläuse

Sitka Fichtenblattläuse in Aktion

Sitkafichtenläuse werden auch Fichtenröhrenläuse genannt. Sitkafichtenläuse befallen in erster Linie Nadelgehölze. Besonders bei Fichten sind Sitkafichtenläuse sehr oft anzutreffen. Die Sitkafichtenläuse haben es auf den Pflanzensaft der Nadeln abgesehen. Nachdem sie die Nadeln ausgesaugt haben, sondern die Sitkafichtenläuse ein giftiges Sekret ab, welches zur Verfärbung der Nadeln führt. Typische Symptome sind braun- oder gelbfarbene Nadeln.

In einem weiteren Stadium fallen die Nadeln ab. Was mit ein paar Nadeln anfängt, kann unter Umständen dazu führen, dass bald alle Nadeln der Fichten absterben und ausfallen. Meist nutzen Sitkafichtenläuse für ihren Befall Zweige und Äste, die sich nicht im direkten Sonnenlicht befinden. Es gibt einen einfachen Test, der zeigt, ob der Nadelbaum mit Sitkafichtenläuse befallen ist. Einfach eine Pappe oder ein Stück Papier unter einen Zweig halten und diesen kräftig schütteln. Die Sitkafichtenläuse fallen auf das Blatt Papier und sind damit gut ausmachen. Sind es mehr als zehn, sollte man entsprechende Maßnahmen ergreifen. Neben einer Reihe von chemischen Mitteln sollten Hobbygärtner zuerst auf natürlichem Wege versuchen, den Sitkafichtenläuse Einhalt zu bieten. Die Lebewesen und Pflanzen  im Garten werden es dem Gärtner danken.

Wie bei jeder Bekämpfung von Schädlingen ist es auch bei Sitkafichtenläuse sinnvoll, die Anzahl der natürlichen Feinde zu erhöhen. Besonders Vögel, hier insbesondere verschiedenen Meisenarten, rücken den Sitkafichtenläusen auf den Pelz. So könnte man im Winter Futterplätze und im Frühjahr Brutplätze für Meisen im Garten in der Nähe der Nadelbäume einrichten. Auch der Einsatz von Paraffin- und Rapsöl hat sich bei der Bekämpfung von Sitkafichtenläusen bewährt.