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Tausendfüßer

Schwarzer tausendfüßer

Tausendfüßer sind als natürliche „Abfallbeseitiger“ bekannt und werden daher als Nützlinge angesehen. Tausendfüßer ernähren sich überwiegend von abgestorbenem organischem Material. Aufgrund einer Nahrungsknappheit kann es unter Umständen dazu kommen, dass Tausendfüßer auch gesunde Pflanzenbestandteile vertilgen, was besonders im Garten zu unerwünschten Effekten führen kann. Bevor man Tausendfüßern mit chemischen Pflanzenschutzmitteln auf den Leib rückt, sollte man natürliche Wege finden, Tausendfüßer von den gesunden Gartenpflanzen fern zu halten.

Normalerweise ernähren sich Tausendfüßer ausschließlich von abgestorbenen Pflanzenresten. So kann es zum Beispiel vorkommen, dass Pflanzen im Garten zu nass gehalten werden und insbesondere an den Wurzeln Fäulnis entstehen kann. Organisches Material, dass sich im Stadium der Fäulnis befindet, ruft die Tausendfüßer auf den Plan. Hobbygärtner sollten darauf achten, Gartenpflanzen in einem trockenen Umfeld zu gießen. Besonders bei Topfpflanzen kann es auch bei entsprechenden Witterungsbedingungen schnell zu einem Wasser-Übergewicht kommen, was die Fäulnis an bestimmten Pflanzenbestanteilen begünstigt.

Tausendfüßer meiden trockene Gegenden.

Je trockener die Umgebung von Gartenpflanzen gehalten wird, umso geringer ist die Chance, dass Tausendfüßer sich im heimischen Garten unbeliebt machen. Wie schon erwähnt, sollten chemische Pflanzenschutzpräparate im Zuge einer Gießbehandlung nur im äußersten Notfall zur Anwendung kommen. Tausendfüßer nehmen im natürlichen Kreislauf als Verwerter von Pflanzenresten eine sehr wichtige Rolle ein.