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Thripse

Insekt thripse

Thripse gehören zu der Klasse der Sechsfüßer und werden auch Fransenflügler genannt. Ernähren tun sich Thripse überwiegend von der Oberschicht von Blättern. Dabei setzen sie sich an den Blättern fest und saugen den Inhalt der Blattzellen aus. Die Schäden, die Thripse an den Blättern verursachen, sind vergleichbar mit denen der Spinnmilbe.

Besonders im Garten sind Thripse daher ungeliebte Besucher.

Thripse oder Fransenflügler gehören zu den besonders hartnäckig Schädlingspopulationen und finden sich auf fast allen Kulturpflanzen der Erde wieder. Die Schäden durch Ernteausfälle in Folge von Thripse werden jährlich auf eine Milliarde US-Dollar beziffert. Im eigenen Garten können Thripse mit relativ einfachen Methoden bekämpft werden.

So reicht es oft schon aus, die mit Thripse befallene Gartenpflanze zu isolieren. Eine andere Möglichkeit ist das Abspülen der betroffenen Pflanze mit Seifenlauge. Sind mehrer Garten- oder Kulturpflanzen betroffen, macht es Sinn, natürliche Fressfeinde der Thripse anzusiedeln. Neben Raubmilben kommen hier vor allem Florfliegen und Blumenwanzen in Frage. Eine Alternative sind Pilzkulturen. Allerdings sind für Pilze oft andere Lebensbedingungen notwendig – die mit denen der Gartenpflanze nicht vereinbar sind. Gerade im industriellen Maßstab kommen oft auch Pestizide und Insektizide gegen Thripse zum Einsatz. Das bringt nicht immer den gewünschten Erfolg. Nicht selten entwickeln die Thripse dann Abwehrmechanismen, die eine Resistenz gegen diverse Mittel zur Folge haben und im Umkehrschluss neue Vertreter der Thripse auf den Plan rufen.