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Vanilleblume

Vanille im Garten

Die sogenannte Vanilleblume, welche in der Welt der Botanik auch unter den Namen Heliotropium arborescens (botanisch korrekte Bezeichnung), Heliotrop oder Sonnenwende bekannt ist, ist eine Pflanze welche der Gattung der Boraginaceae oder aber auch Boretschgewächse angehört und welche wie viele andere arten der Raublattgewächse den Duftstoff Pyrrolizidinalkoloide enthält.

Ursprünglich aus den peruanischen Anden stammend, zeichnet sich die Vanilleblume in erster Linie dadurch aus, dass sie ein sogenanntes immergrünes Strauchgewächs ist. Die Pflanze wird in der Regel bis zu 80 Zentimeter hoch und kann bis zu 100 cm breit anwachsen. Die Blätter der Vanilleblume zeichnen sich durch eine dunkelgrüne und leicht runzelige Form aus und trägt die Vanilleblume vom Frühsommer an bis weit in den Herbst hinein kleine violette bis lavendelblaue und stark angenehm duftende Blüten.

Obwohl die Vanilleblume als nur schwer winterhaltbar gilt und somit, obgleich sie an sich zu den mehrjährigen Pflanzenzählt, zu den einjährigen Pflanzen gezählt wird, wird sie in der heutigen Zeit als beliebte und wohl duftende Beet- und Balkonpflanze im Gesamt europäischen Raum angepflanzt.

Dank verschiedenster Kreuzungen und Züchtungen gibt es heute verschiedenste Formen der Vanilleblume, welche sich grundsätzlich anhand der Blütenfarben unterscheiden.